Betriebszentralen

Integrierter Bedienplatz: Neue Oberfläche für Fahrdienstleiter

Leit- und Bediensysteme
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Die heutigen Arbeitsplätze von Fahrdienstleitern (Fdl) sind sehr unterschiedlich. Bei den Stellwerken und deren Bedienung reichen die Bauformen von mechanisch, elektromechanisch über Relaistellwerke bis zu ESTW. Die ESTW werden teils vor Ort und teilweise aus den sieben großen Betriebszentralen bedient. Die notwendigen und ergänzenden Systeme stammen ebenso aus den verschiedenen technischen Entwicklungen im Laufe der Zeit. Die Technikvielfalt hat die effektive Instandhaltung und Betriebsführung in den vergangenen Jahren immer schwieriger werden lassen. Um im Netz zukunftsfähig zu bleiben, bedurfte es einer neuen Idee: Eine neue, einheitliche und flexible Bedienung für alle Systeme, die der Fdl bedient. Das Projekt Design integrierter Bedienplatz (DiB) vefolgt genau dieses Ziel – für einen qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Bahnbetrieb.
 

Autonomes Fahren für die Zukunft der Schiene?

Betriebsleiter-Symposium VDEF
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Auf seinem zweitägigen Betriebsleiter-Symposium Mitte Oktober im rheinischen Bad Honnef präsentierte der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen seinen rund 70 Gästen ein anspruchsvolles Programm, das auf die Rolle des Eisenbahnbetriebsleiters und relevante rechtliche Entwicklungen im System Bahn sowie auf wichtige Arbeitsschutzthemen einging. Die kontroversesten Diskussionen rief allerdings das Thema Autonomes Fahren hervor. Dabei wurde deutlich: Die Eisenbahnbetriebsleiter wollen sich stärker in die Diskussionen um die Zukunft der Schiene einbringen.

 

Situationsbewusstsein bei Fahrdienstleitern im ESTW

Arbeitsplatzgestaltung
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Für die Mitarbeiter in den Betriebszentralen der Bahnen, wie beispielsweise die Fahrdienstleiter, ist es wichtig, dass sie im Rahmen ihrer Tätigkeit fortwährend ein angemessenes Bewusstsein der gegenwärtigen Situation und der zukünftigen Entwicklungen haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt Methoden und Metriken zur Erhebung des Situationsbewusstseins, die speziell für Untersuchungen rund um den Arbeitsplatz des Fahrdienstleiters genutzt werden können. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen lassen sich nützliche Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung der Bedienoberfläche des Elektronischen Stellwerks ableiten.

Digitalisierung auch für die Fahrdienstleiter

Zukunft Betrieb
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Die konzernweite Digitalisierungsoffensive mit Blick auf die Kunden der Deutschen Bahn ist gegenwärtig in aller Munde. Tatsächlich gibt sie in der Außensicht zurzeit den Takt vor und sorgt für die größten Schlagzeilen. Dabei spielt die Digitalisierung nicht nur in der Beziehung zum Kunden, sondern auch für betriebliche Prozesse bei der DB Netz AG eine immer größere Rolle. In ihrem Windschatten soll der Betrieb zukunftsfähig gemacht werden, so auch der Arbeitsplatz auf dem Stellwerk.
 

Neue Software für die Disposition in den Betriebszentralen

Projekt iDIS
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Mit dem Programm PRISMA erneuert die DB Netz AG die gesamte Hard- und Software für die Dispositionssysteme in den Betriebszentralen und der Netzleitzentrale.
 

Ein kniffliger Job im Wandel der Zeit

Personaleinsatzplanung – Teil 2
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Bei der Deutschen Bahn gibt es eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Funktionen, die rund um die Uhr besetzt sein müssen. Dies erfordert eine spezielle Dienstplangestaltung und kontinuierliche Disposition, die bei der DB Netz AG durch den „Personaleinsatzplaner (PEP)“ vorgenommen wird. Im Teil 1 dieses Beitrages in Deine Bahn 10/2014 (Seite 51ff.) wurde die aktuelle Situation in der Personaleinsatzplanung bei der DB Netz AG zusammengefasst. Aufgrund der dort beschriebenen Komplexität sowie der gestiegenen Anforderungen an den Personaleinsatzplaner (PEP) wurde 2013 das ProNetz-Projekt Optimaler Personaleinsatz auf dem Stellwerk (OPS) eingerichtet.

Das proNetz-Projekt „Zukunft Betrieb“

DB Netz 2020
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Das Unternehmensprogramm proNetz der DB Netz AG wird kontinuierlich an aktuell sich verändernde Anforderungen angepasst, um so als wichtiges Instrument der Unternehmensführung einen großen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg und zur strategischen Weiterentwicklung zu leisten. Es ist ein Programm, das lebt und gelebt wird. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre bestätigen das. Mit proNetz und den zahlreichen Projekten dieses Programms befindet sich die DB Netz AG auf einem guten Weg, das Zielbild „DB Netz 2020“ und damit einen Beitrag zur Agenda „DB 2020“ zu realisieren.

Ein kniffliger Job im Wandel der Zeit

Personaleinsatzplanung – Teil 1
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Die Deutsche Bahn als großes und bedeutendes Transportunternehmen ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr in Betrieb. Da ist es selbstverständlich, dass es eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Funktionen gibt, die ebenfalls rund um die Uhr besetzt sein müssen und damit auch tausende von Mitarbeitern, die diese Arbeitsplätze und Funktionen in Schichten besetzen. Dies erfordert – im Gegensatz zu Mitarbeitern im administrativen Bereich – eine spezielle Dienstplangestaltung und kontinuierliche Disposition, die bei der DB Netz AG durch den „Personaleinsatzplaner (PEP)“ vorgenommen wird. Neben der Disposition von Schichten muss der PEP alle anderen zu disponierenden Sachverhalte in seine Planungen mit einbeziehen, wie zum Beispiel Urlaub, Qualifizierungsmaßnahmen, örtliche Einweisungen usw.

Visualisierung von Anschlusskonflikten für die Disposition

Transportleitung
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Jeden Tag sind rund 25.000 Züge des Regional und S-Bahnverkehrs auf dem rund 33.000 Kilometer langen Schienennetz der Deutschen Bahn unterwegs. Daraus ergeben sich täglich tausende mögliche Anschlüsse. Von diesen werden die meisten gehalten, ohne dass die Disponenten in der Transportleitung (TP) eingreifen müssen. Doch Anschlusskonflikte aufgrund von Zugverspätungen durch technische Störungen, Baustellen oder Infrastruktureinschränkungen entstehen jeden Tag. Um die Bearbeitung in der Disposition zu vereinfachen, wurde gemeinsam mit der TU Darmstadt eine Anwendung konzipiert, entwickelt und erfolgreich getestet.

Störfallprogramme betrieblich umsetzen

Zugdisposition im Störungsfall
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Der Bahnbetrieb wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst. Dieser Umstand führt zu vielfältigen Störungsursachen, und diese zu immer neuen Betriebssituationen, welche durch die Disponenten in den Betriebszentralen und Transportleitungen Tag für Tag gemeistert werden müssen. Störfallprogramme erleichtern die Disposition im Störungsfall – durch sie wird klar festgelegt, welche Maßnahmen bei störungsbedingten Streckensperrungen ergriffen werden müssen, welche Linien wo wenden und welche Linien oder Züge ausfallen.

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