Betriebsdatenauswertung

Konsistente Infrastruktur- und Zugmodellierung für makroskopische Untersuchungen

LeiZug
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Beginnend bei der langfristigen Infrastrukturplanung über die kleinräumigere mittelfristige Infrastrukturplanung und das Trassenmanagement bis hin zur Betriebsdurchführung werden eisenbahnbetriebswissenschaftliche Berechnungen von Fahrzeiten, Kapazitätsverbräuchen und zur Lösung von Belegungskonflikten benötigt. Diese erfordern als Input grundsätzlich eine Modellierung von Infrastruktur, Zugfahrten und weiteren Eingangsgrößen (zum Beispiel Verspätungen).

Zacken-Lücken-Problem in der Praxis

Kapazitätsermittlungen
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Analytische Leistungsfähigkeitsberechnungen finden in Eisenbahnbetriebsuntersuchungen häufig Anwendung. Im Vergleich zur Simulation können in der Analytik schnell reproduzierbare Ergebnisse erzeugt und auch verschiedene Varianten mit geringem Aufwand miteinander verglichen werden. Dieses Verfahren stellt ein anerkanntes, vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) akzeptiertes Verfahren dar. Durch den Vergleich mit einem definierten Qualitätsniveau (Level of Service) kann es auch für eine absolute Aussage über die Kapazität einer Strecke verwendet werden.

Ergebnisdokumentation bahnbetrieblicher Untersuchungen

Neustrukturierung
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Eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen werden einerseits durchgeführt, um die Leistungsfähigkeit und das Leistungsverhalten von (vorhandenen) Eisenbahnbetriebsanlagen bei vorgegebenem Betriebsprogramm zu bestimmen und damit dem Management der DB Netz AG das Erkennen und Bewerten von Engpässen zu ermöglichen, andererseits wird das anforderungsgerechte Bemessen von (zukünftigen) Eisenbahnbetriebsanlagen bei zu erwarteten Betriebsprogrammen ermöglicht.
 

Visualisierung von Anschlusskonflikten für die Disposition

Transportleitung
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Jeden Tag sind rund 25.000 Züge des Regional und S-Bahnverkehrs auf dem rund 33.000 Kilometer langen Schienennetz der Deutschen Bahn unterwegs. Daraus ergeben sich täglich tausende mögliche Anschlüsse. Von diesen werden die meisten gehalten, ohne dass die Disponenten in der Transportleitung (TP) eingreifen müssen. Doch Anschlusskonflikte aufgrund von Zugverspätungen durch technische Störungen, Baustellen oder Infrastruktureinschränkungen entstehen jeden Tag. Um die Bearbeitung in der Disposition zu vereinfachen, wurde gemeinsam mit der TU Darmstadt eine Anwendung konzipiert, entwickelt und erfolgreich getestet.

Störfallprogramme betrieblich umsetzen

Zugdisposition im Störungsfall
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Der Bahnbetrieb wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst. Dieser Umstand führt zu vielfältigen Störungsursachen, und diese zu immer neuen Betriebssituationen, welche durch die Disponenten in den Betriebszentralen und Transportleitungen Tag für Tag gemeistert werden müssen. Störfallprogramme erleichtern die Disposition im Störungsfall – durch sie wird klar festgelegt, welche Maßnahmen bei störungsbedingten Streckensperrungen ergriffen werden müssen, welche Linien wo wenden und welche Linien oder Züge ausfallen.

Datenaustausch für Planungsprozesse bei der DB

Einheitliche Schnittstelle
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Planung, Prognose, Optimierung und Simulation sind bei allen Eisenbahnen wichtige Themen, die mit hohem Aufwand einen technisch und wirtschaftlich optimalen Bahnbetrieb vorbereiten. Sind sie doch Grundlage für einen erfolgreichen und reibungslosen Betriebsablauf: Wie soll das grundlegende Fahrplanangebot – zum Beispiel einer SPNV-Ausschreibung – aussehen? Welche Erlöse sind zu erwarten? Welches Konzept von Fahrten und Fahrzeugen mit zugehörigem Umlaufplan ist von wirtschaftlicher Seite am besten geeignet, das Fahrplanangebot umzusetzen? Wie stellt sich dieses Konzept in Bezug auf potenzielle Störungen des Betriebsablaufs dar? Man sieht bereits: Die zu berücksichtigenden Aspekte sind vielfältig.

Pünktlichkeit der Deutschen Bahn lässt leicht nach

Der Herbst sowie stark ausgelastete Strecken aufgrund von Großveranstaltungen wie dem Münchener Oktoberfest und der Cannstatter Wasen in Stuttgart haben dafür gesorgt, dass die Personenzüge der Deutschen Bahn AG im September im Vergleich zum Vormonat gesunken sind.

Die Netzleitzentrale

Moderne Betriebsführung
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Das Streckennetz der Deutschen Bahn hat eine Länge von zirka 34.000 Kilometern. Der Zugbetrieb auf diesem Streckennetz muss geplant und zum Teil auch kurzfristig disponiert werden. Hierzu betreibt die DB Netz AG neben den Betriebszentralen in den Regionalbereichen eine übergeordnete Netzleitzentrale. Welche Aufgaben und Funktionen diese hat und welche technischen Hilfsmittel dabei zum Einsatz kommen, beschreibt der folgende Artikel.

Sicherheit, Service, Sauberkeit: Die „3-S-Zentralen“ der Deutschen Bahn

Dienstleister im Verborgenen
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SICHERHEIT, SERVICE, SAUBERKEIT – diese „3 S“ sind wohl jedem Mitarbeiter geläufig.

Und den Begriff „3-S-Zentrale“ hat ebenfalls ein Jedermann bereits gehört. Doch was versteckt sich hinter dieser Institution, welchen Job erledigen die Mitarbeiter dort? Dieser Artikel soll Antworten auf diese Fragen geben und Ihnen den Arbeitsplatz in einer 3-S-Zentrale näher bringen.