Konfliktprozedere

Damit Eisenbahnunternehmen entscheidungsfähig bleiben

Krisenmanagement
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Nicht in allen Eisenbahnunternehmen ist das Krisenmanagement gleich ausgeprägt. Dabei besteht insbesondere im Bereich der Eisenbahn das Erfordernis, auch im Krisenfall entscheidungsfähig zu bleiben. Dieser Beitrag führt in die zentralen Begrifflichkeiten und Elemente des Krisenmanagements ein und berücksichtigt die Besonderheiten von Bahnunternehmen.
 

Strukturiertes Entscheiden in kritischen Situationen

FOR-DEC
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In anderen sicherheitsrelevanten Bereichen eine Selbstverständlichkeit – im Eisenbahnsektor bislang noch ohne Verwendung: strukturiertes Entscheiden in komplexen kritischen Situationen. Mit Hilfe einer einfachen Vorgehensweise ist es mit FOR-DEC – einem logischen Zyklus für eine strukturiert geführte, standardisierte Vorgehensweise, der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurde – möglich, komplexe Probleme unter Zeitdruck zu lösen.

Vernetzung von Technologie und Anwenderwissen

Leitsysteme in Betriebszentralen
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Betriebszentrale Leipzig: Auf einer Monitorwand beobachtet ein Disponent das Betriebsgeschehen. Dann greift er zum Hörer und teilt dem Triebfahrzeugführer mit, dass sein Zug langsamer fahren soll. Neben ihm sitzt ein Entwickler vor einer anderen Monitorwand, die auf den ersten Blick der des Disponenten sehr ähnlich sieht. Der Entwickler fragt den Disponenten, wie dieser zu seiner Entscheidung gekommen sei. Das Szenario beschreibt den Feldtest des Projekts „Konflikterkennung-/Konfliktlösung“ (KE/KL). In diesem Projekt wird derzeit ein innovatives Assistenzsystem für Disponenten entwickelt. Das Team Konflikterkennung/Konfliktlösung (KE/KL)“ bindet durch diesen Feldtest zukünftige Anwender vor Ort ein und steuert den Dialog mit den Regionen durch begleitendes Veränderungsmanagement.

Quadratur des Kreises

Die Bahn im Winterbetrieb
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Die Bevölkerung verlangt zum einen den wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeldern und niedrige Fahrpreise, zum anderen ein zuverlässiges und sicheres System Bahn. Deshalb ist der Winter für alle Beteiligten im Bahnbetrieb – von den Triebfahrzeugführern bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen bis zu den Netzkoordinatoren im Infrastrukturbetrieb – eine besondere Herausforderung.

„Alle reden vom Wetter. Wir nicht“ war ein einprägsamer Slogan der Deutschen Bundesbahn vor mehr als 30 Jahren. Dazu fuhr ein mit einer E 10 bespannter schneller Reisezug durch den hohen Schnee und suggerierte, dass Winterwetter dem System Bahn nichts anhaben kann.

Wo bleibt der 84489?

Liegenbleiben von Zügen, ein Fall aus der Praxis
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Das Fahren von Zügen erfordert ein Höchstmaß an Sicherheit. Eine redundante und hochverfügbare Leit- und Sicherungstechnik sowie unterlegte Betriebsverfahren erfüllen die an den Bahnbetrieb gestellten Erwartungen hinsichtlich ihrer Sicherheit und Zuverlässigkeit. Es gibt jedoch Situationen, in denen z.B. durch Bauarbeiten, Störungen und Unregelmäßigkeiten die Betriebsqualität vorübergehend beeinträchtigt wird. Um den Bahnbetrieb auch in solchen Situationen sicher weiterführen zu können, wurden Verfahren entwickelt, die dieser Anforderung unter Beibehaltung der sicherheitlichen Rahmenbedingungen entsprechen.

Disposition und Konfliktlösungsmanagement

DisKon-Tests im Eisenbahnbetriebslabor der TU Dresden
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Im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen der Deutschen Bahn AG, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, der Technischen Universität (TU) Dresden und der Universität Göttingen wird innerhalb des DB-Projektes DisKon „Disposition und Konfliktlösungsmanagement“ die Laborversion eines flexiblen, modularen und automatischen Dispositionsassistenzsystems entwickelt, dessen Algorithmen dazu geeignet sind, ein betrieblich und ökonomisch optimiertes, diskriminierungsfreies Erkennen und Lösen von Konflikten im Bahnbetrieb zu unterstützen. Die Anforderungen aus Sicht der Reisenden, Transportkunden, Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen sowie erste wissenschaftliche Ansätze wurden seitens der DB AG bereits vorgestellt. Das Ergebnis der Konfliktlösung durch das Dispositionsassistenzsystem ist ein konfliktfreier, fahrbarer und robuster Dispositionsfahrplan, welcher das aktuelle betriebliche Soll repräsentiert. Diskon soll den Disponenten in den Betriebszentralen der Bahn künftig in Sekundenschnelle Fahrplan-Alternativen berechnen, mit denen der Betrieb schnellstmöglich wieder an den Soll-Zustand herangeführt werden kann. Das Projekt „DisKon“ umfasst die Komponente „ASDIS/L“ zur Belegungsdisposition und die Komponente „ANDI/L“ zur Anschlussdisposition sowie deren Integration in einem Gesamtsystem.

Der Bauüberwacher im Einsatz bei der DB AG

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Maßnahmen an Infrastrukturanlagen der Deutschen Bahn AG erfordern aufgrund der Komplexität der Eisenbahntechnik und unter Berücksichtigung der Betriebsdurchführung eine sorgfältige Vorbereitung und Abstimmung. Insbesondere der Überwachung der Baudurchführung ist deshalb ein ganz besonderer Stellenwert beizumessen. Für den Einsatz der damit verbundenen Personen sind somit grundlegende Qualitätsanforderungen unabdingbar und sorgfältig zu prüfen.

Internationales Störungsmanagement

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Die zunehmende Internationalisierung des Fernverkehrs stellt neue Herausforderungen an das Störungsmanagement des Fernverkehrs – diese Aufgaben werden durch die Transportleitungen professionell gemanaged. 765 Fernverkehrszüge täglich im Tageslinienverkehr der DB Fernverkehrs AG – dazu Autoreise- und Nachtzüge der DB AutoZug, Charterzüge von BahnCharter sowie innerbetriebliche Leistungen wie z.B. Leerüberführungen: Insgesamt rund 1.100 Züge stehen täglich im Fokus der Disponenten der sieben Transportleitungen und der Zentralen Transportleitung im Fernverkehr, um im Störungsfall in Abstimmung mit den Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) ein schnelles und professionelles Störungsmanagement – ganz im Sinne der Kunden – zu realisieren. In dem vorliegenden Beitrag werden die zunehmende Internationalisierung des Fernverkehrs und dessen Auswirkungen auf den Ressourcen-/Personaleinsatz kurz umrissen, um hieraus die Anforderungen an ein internationales Störungsmanagement und die Umsetzung im Fernverkehr zu beschreiben.

Sperren von Gleisen – Fahrten in gesperrten Gleisen

Züge fahren, auch wenn Max Maulwurf am Werk ist!
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Das Fahren von Zügen erfordert ein Höchstmaß an Sicherheit. Redundante und hochverfügbare Leit- und Sicherungstechnik sowie unterlegte Betriebsverfahren erfüllen die an den Bahnbetrieb gestellten Erwartungen hinsichtlich ihrer Sicherheit und Zuverlässigkeit. Auch im Bahnbetrieb gibt es jedoch Situationen, in denen z.B. durch Bauarbeiten, Unregelmäßigkeiten oder infolge gefährlicher Ereignisse die Betriebsqualität vorübergehend beeinträchtigt wird.

Notfalltechnik bei der DB Netz AG

Wir machen den (Fahr-) Weg frei!
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Die Notfalltechnik bei der DB Netz AG ist ein wichtiger Faktor der Verfügbarkeit der Schieneninfrastruktur. Die Vielseitigkeit der technischen Ausrüstung gewährleistet dabei in den unterschiedlichsten Situationen eine schnelle Hilfeleistung, z.B. bei der Bergung von Unfallfahrzeugen und das Abschleppen von Fahrzeugen infolge von Entgleisungen. Neben der Notfalltechnik sorgen gut ausgebildete und erfahrene Spezialisten für das notwendige Know-how. Dieser Beitrag behandelt den Schwerpunkt der Aufgleistechnik in Hilfszügen.

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