Betriebsverfahren

Der Zentrale Arbeitsstab der DB Netz AG (Teil 1)

Störungsmanagement
Seite: 
10
Rubrik: 

Die Handhabung von Störungen im Betriebslauf gehört zur Handlungsroutine für die Akteure in der Betriebs(durch)führung bei der DB Netz AG. Im Fall von außergewöhnlichen, kritischen Ereignissen mit weitreichenden Auswirkungen im Schienennetz schaltet sich jedoch eine besondere Organisationsform ein: der Zentrale Arbeitsstab. Den aktuellen Stand des funktionalen Aufbaus, der Arbeitsweise und der Aufgaben des Stabes sowie des Lagezentrums der DB Netz AG beschreibt ein zweiteiliger Beitrag.

Signalansage: Handlungssicherheit durch Mnemotechnik

Betriebssicherheit
Autor/en: 
Seite: 
6
Rubrik: 

In vielen Situationen hängt die Sicherheit des Systems Bahn davon ab, wie zuverlässig die Beteiligten Handlungsanweisungen korrekt umsetzen. In diesem Artikel soll vermittelt werden, dass unterstützende Handlungen hilfreich sein können, gerade auch, um die zunehmenden Ablenkungsfaktoren zu kompensieren. Dabei wird auf die in Japan und China gängige Praxis der Signalansage Bezug genommen.

Zugsteuerungssysteme ohne Stellwerk (ZOS)

Betriebsprozesse
Seite: 
36
Rubrik: 
Schlagwörter: 

Bei Zugsteuerungssystemen ohne Stellwerk erfolgt die Steuerung über Rechnertechnik. Eine Aufteilung in Stellwerks-Stellbereiche entfällt. Die vorhandene Infrastruktur wird dadurch in einem weitaus höheren Maß genutzt.

DB Regio AG führt Triebfahrzeugführerheft ein

Betriebliches Regelwerk
Seite: 
40

Die wichtigsten betrieblichen Regelungen in einer Richtlinie mit einer durchgängigen und ablauforientierten Struktur zusammengefasst – dieses Ziel ist für Triebfahrzeugführer der DB Fernverkehr AG durch die Inkraftsetzung des Triebfahrzeugführerheftes vor nunmehr drei Jahren umgesetzt worden. Aufgrund der positiven Erfahrungen hat sich nun auch die DB Regio AG entschlossen, ihre Triebfahrzeugführer ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 mit dem Triebfahrzeugführerheft auszustatten – damit umfasst das Triebfahrzeugführerheft inzwischen eine Auflage von über 15.000 Druckstücken. Aufgrund der vorliegenden Erfahrungen der ersten drei Jahren bietet sich nun eine Zwischenbilanz an.

Betriebsweisen bei den Eisenbahnen

Bahnbetrieb
Autor/en: 
Seite: 
36
Rubrik: 

Der Bahnbetrieb der Gegenwart lässt sich unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Die Betriebsweisen bieten dabei verschiedene Möglichkeiten, nach denen Zugfahrten im Regelbetrieb, im Baubetrieb und auch bei Unregelmäßigkeiten oder Störungen durchgeführt werden können. Dieser Beitrag behandelt die signifikanten Betriebsweisen und grenzt diesen Begriff zugleich zu anderen Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel Betriebsverfahren, Betriebsführung oder Betriebsarten ab.

Funktionen im Bahnbetrieb nach Richtlinie 408

Züge fahren und Rangieren
Autor/en: 
Seite: 
45
Schlagwörter: 

„Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter im Bahnbetrieb“ ist ein Sammelbegriff für sicherheitlich relevante Tätigkeiten im Kernbereich der Bahn. Der folgende Beitrag skizziert wesentliche Aufgaben der wichtigsten Funktionen im Bahnbetrieb und deren Zusammenwirken.

Signale an Zügen

Grundlagentext Eisenbahnbetrieb
Autor/en: 
Seite: 
52

Gemäß § 34 der Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung zum Thema „Begriff, Art und Länge der Züge“ müssen Züge Signale führen, die den Schluss sowie bei Dunkelheit und unsichtigem Wetter die Spitze kennzeichnen. Die Eisenbahn-Signalordnung legt die Art der Kennzeichnung in Abschnitt B XII fest. Wie optische und akustische Signale an Zügen zum Einsatz kommen und wie bei Unregelmäßigkeiten und Störungen zu verfahren ist, behandelt dieser Beitrag.

Eisenbahnbetrieb planen

DB-Fachbuch – Auszug
Autor/en: 
Seite: 
34

Geht es um die Durchführung des Bahnbetriebs, denkt man in erster Linie an die Mitarbeiter in Zügen, auf Betriebsstellen und in Betriebszentralen: also Eisenbahnfahrzeugführer, Zugbegleiter, Fahrdienstleiter, Weichensteller und Schrankenwärter. Unter Eisenbahnfahrzeugführer sind Triebfahrzeugführer (Führer von Lokomotiven, Trieb- und Steuerwagen) und Nebenfahrzeugführer zusammengefasst. Für ein reibungsloses Funktionieren sind darüber hinaus weitere Funktionen unabdingbar. Dies sind einerseits solche, die die Betriebsabläufe vorbereiten, planen, disponieren und kontrollieren. Der Artikel ist eine Leseprobe aus dem DB-Fachbuch „Systemwissen Eisenbahn“.

Technische Spezifikationen für Interoperabilität

Eisenbahnsysteme
Seite: 
29
Rubrik: 

Ein barrierefreier grenzüberschreitender Zugverkehr ist ein wesentlicher Schlüssel zur Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Schienentransports im 21. Jahrhundert. Die Möglichkeit, einen Zug innerhalb Europas auf allen Abschnitten des Eisenbahnnetzes zu fahren und dabei die unterschiedlichen Eisenbahnsysteme durchgängig zu nutzen, wird mit dem Begriff Interoperabilität bezeichnet.


Übermittlung schriftlicher Befehle mit neuen Codes

Richtlinie 408
Seite: 
45
Rubrik: 

Mit Inkrafttreten der Bekanntgabe 10 zu Richtlinie (Ril) 408 „Züge fahren und Rangieren“ am 10. Juni 2012 werden unter anderem neue Regeln für das Übermitteln von schriftlichen Befehlen eingeführt. Ein Übermittlungscode soll dabei eindeutiger als bisher die Verantwortlichkeit für den Befehlsinhalt erkennen lassen und die Bestätigung der Übermittlung eines Befehls an den für die Erteilung zuständigen Fahrdienstleiter vereinfachen. Welche Regeln es bislang gab und was sich ab Jahresmitte ändern wird, erläutert dieser Beitrag.

Seiten