Automatisierung der Betriebsprozesse

Strecke Emmerich – Basel soll mit ERTMS ausgerüstet werden

Das Bundesverkehrsministerium hat in einer Grundsatzentscheidung festgelegt,dass der deutsche Abschnitt“ (Emmerich – Basel) des europäischen Güterverkehrskorridors A (Rotterdam – Genua) mit dem Signalsystem ERTMS (European Rail Traffic Management System) auszurüsten ist. Die Deutsche Bahn sieht darin einen Meilenstein bei der Förderung grenzüberschreitender Verkehre.

Weltweit erste Eisenbahnstrecke ohne Außensignale

Die Deutsche Bahn hat den Konsortialpartnern Siemens und Kapsch CarrierCom den Auftrag erteilt, die 230 Kilometer lange Neubaustrecke von Ebensfeld über Erfurt bis Halle bzw. Leipzig mit dem europäischen Zugsteuerungssystem ETCS (European Train Control System) Level 2 auszubauen.

Anwendungen für Fahrdienstleiter-Arbeitsplätze bei der SOB

Digitalisierung
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Die DB-Plattform BKU dient als Grundlage für 20 Anwendungen, die für die Fahrdienstleiterarbeitsplätze der Südostbayernbahn realisiert wurden. Mit diesem Artikel sollen diese Anwendungen vorgestellt werden.

 

Rucksteuerung: Komfortanforderung mit rechtlichen Auswirkunge

Bremstechnik und Automatisierung
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Automatisiertes Fahren bietet dem Verkehrsträger Schiene große Chancen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Digitalisierung birgt erhebliches Potenzial, die Sicherheit des Systems Bahn weiter zu erhöhen. Die rasante technologische Entwicklung wirft allerdings immer wieder auch rechtlich und ethisch unklare und umstrittene Fragen auf. Die folgenden beiden Beiträge beleuchten anhand aktueller Entwicklungen in der Bremstechnik von Schienenfahrzeugen einige zentrale Aspekte dieser Diskussionen: von einem Projekt zur automatischen Steuerung des Bremskraftverhaltens von Magnetschienenbremsen bis zu der Vision lernender Algorithmen, die auf der Basis moralphilosophischer Überlegungen Entscheidungen in Notfallsituationen treffen, in denen es unter Umständen um Leben und Tod gehen kann.

Automatisierung und die Rolle des Fahrdienstleiters

Betriebssteuerung
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Neuzeitliche Produktionsmethoden befreien den Menschen von Routineaufgaben und ersetzen diese durch automatisch arbeitende technische Einrichtungen. Diese Entwicklung geht auch am Eisenbahnbetrieb nicht vorbei. Im Bereich der Triebfahrzeuge wird durch die Führung des DB-Konzerns die Entwicklung zum führerlosen Betrieb als Ziel definiert. Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob auch die Infrastruktur vollautomatisch betrieben werden kann, und was daraus für die Stellung des Fahrdienstleiters folgt.

Digitalisierung auch für die Fahrdienstleiter

Zukunft Betrieb
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Die konzernweite Digitalisierungsoffensive mit Blick auf die Kunden der Deutschen Bahn ist gegenwärtig in aller Munde. Tatsächlich gibt sie in der Außensicht zurzeit den Takt vor und sorgt für die größten Schlagzeilen. Dabei spielt die Digitalisierung nicht nur in der Beziehung zum Kunden, sondern auch für betriebliche Prozesse bei der DB Netz AG eine immer größere Rolle. In ihrem Windschatten soll der Betrieb zukunftsfähig gemacht werden, so auch der Arbeitsplatz auf dem Stellwerk.
 

Leit- und Sicherungstechnik für ein automatisiertes System Bahn

Digitalisierung
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Die Grundlagen für den Ersatz der investitions- und instandhaltungsintensiven klassischen Leit- und Sicherungstechnik durch effizientere digitale Technik werden durch die Initiative der europäischen Infrastrukturbetreiber EULYNX[1] gelegt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick zu den relevanten Auswirkungen und Veränderungsperspektiven mit dem Schwerpunkt „automatischer Fahrbetrieb“ und legt einen Vorschlag für eine Vorgehensweise zur Entwicklung und Implementierung des fahrerlosen Verkehrs vor.

Digitalisierung der signaltechnischen Infrastruktur

Leit- und Sicherungstechnik
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Alles wird 4.0, alles wird digital. Digitalisierung und begriffliche Derivate von „Industrie 4.0“ sind seit einiger Zeit in aller Munde. Doch was bedeuten diese Begriffe für sich genommen und im Zusammenhang mit der Signaltechnik? Welche technologischen oder gar gesellschaftlichen Trends lassen sich daraus ableiten und welche Rückschlüsse sind auf die Weiterentwicklung der Signaltechnik zu ziehen? Oder gelten diese Begriffe nicht für sicherheitskritische Systeme wie die Signaltechnik?

Neue Entwicklungen bei mobilen Anwendungen

Digitalisierung und Betriebsprozesse
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Digitale Technologien spielen nicht nur bei der Verbesserung der Angebote aus Kundensicht eine immer größere Rolle, sondern sie bieten auch ein erhebliches Potenzial für die Optimierung von Prozessen im Bahnbetrieb. Für mobile Mitarbeiter hat DB Systel die Plattform „Rail-in-Motion“ zur zeitnahen und papierlosen Bereitstellung praxisrelevanter Informationen geschaffen. Mit der Plattform „Digital Vehicle Solutions“ hält das Internet der Dinge Einzug in die Wartung von Schienenfahrzeugen.

Qualifizierung von Mitarbeitern in der Fahrzeuginstandhaltung

Optimiertes Lernumfeld
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Mit der Einführung des European Rail Traffic Management Systems (ERTMS) schreibt die Europäischen Union das einheitliche Zugbeeinflussungssystem European Train Control System (ETCS) vor. ETCS soll die verschiedenen nationalen Zugbeeinflussungssysteme ablösen. Während die existierenden nationalen Systeme weiter bestehen dürfen, erfolgt die ETCS-Umrüstung sukzessive für zu erneuernde oder aufzurüstende Strecken. Im Hochgeschwindigkeitsverkehr ist eine ETCS-Unterstützung bereits seit 2002 Pflicht.

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