ICE 4 in den Probebetrieb gestartet

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Der neue Hochgeschwindigkeitszug der Baureihe 412 der Deutschen Bahn ist im September in den zweimonatigen Probebetrieb gestartet. Die DB und der Hersteller Siemens hatten den Zug in eine Woche vor Beginn der InnoTrans im Beisein von Verkehrsminister Alexander Dobrindt am Berliner Hauptbahnhof der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zum selben Zeitpunkt erteilte das Eisenbahn-Bundesamt die Genehmigung für den Betrieb in Deutschland sowie die Serienzulassung. Auf den Probebetrieb folgt eine 14-monatige Einführungsphase unter realen Bedingungen auf der Strecke Hamburg - München, bis der ICE 4 im Dezember 2017 den Regelbetrieb aufnimmt. Die DB zeichnete Siemens auf der InnoTrans mit dem Lieferanten-Innovationspreis für das Fahrzeugkonzept des ICE 4 aus. Es ermöglicht unter anderem eine flexible Zugkonfiguration unter Einsatz der sogenannten Powercars, eine optimierte Ausnutzung des Innenraumes sowie die modulare Anpassung der Innenausstattung an geänderte Anforderungen.

Aus dem Rahmenvertrag mit Siemens hat die DB zunächst 130 Züge abgerufen, die bis 2020 ausgeliefert werden sollen. Ebenfalls im September hat die Bahn damit begonnen, ihre bestehende ICE-Flotte mit einer neuen WLAN-Technologie auszustatten, die eine Bündelung und Verteilung der im Mobilfunknetz verfügbaren Kapazitäten ermöglicht und die Voraussetzung für die Einführung von kostenfreiem Internetzugang auch in der 2. Klasse ab Dezember diesen Jahres bildet. (Stand: 10/2016)

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