Dieselgipfel: VDV fordert Sonderprogramm für den ÖPNV

Ende November sind in Berlin erneut Vertreter der Bundesregierung und der Kommunen zu Gesprächen über die Verbesserung der Luftqualität in stark verkehrsbelasteten Städten zusammengekommen. Auf dem zweiten sogenannten Dieselgipfel ging es auch darum, wie Fahrverbote vermieden werden können. Die Bundesregierung stellte ein Sofortprogramm im Umfang von etwa einer Milliarde Euro vor, mit dem unter anderem die Elektrifizierung von Busflotten oder digitale Verkehrsleitsysteme gefördert werden sollen.

Anlässlich des Treffens hat der Verband der Verkehrsunternehmen VDV seine Forderung bekräftigt, ein Sonderprogramm für den ÖPNV aufzulegen. Die Umrüstung von Bussen reiche nicht aus, sagte Verbandspräsident Jürgen Fenske. Nötig sei vielmehr eine Verkehrswende in den Städten, um die Grenzwerte für die Emissionen von Schadstoffen einzuhalten, so Fenske. Der VDV, der etwa 450 kommunale Verkehrsunternehmen repräsentiert, fordert von der Politik mehr Mittel für den Ausbau von ÖPNVAngeboten und der entsprechenden Infrastruktur. (Stand:12/2017)

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