Bahnmarkt Italien: Perspektiven für deutsche Mittelständler

Die Geschäftschancen und Rahmenbedingungen im Bereich Schienenverkehr und Bahninfrastruktur stehen im Mittelpunkt einer Tagung, die von der Italienischen Handelskammer für Deutschland (ITKAM) organisiert wird. Die am 17. Oktober in Berlin stattfindende Veranstaltung wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und ist Teil des Markterschließungsprogramms für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Referenten, unter anderem von der italienischen Staatsbahn FSI, dem Bahntechnikcluster Toskana und der Wirtschaftsförderung der Region Piemont, informieren über die Entwicklung von Hochgeschwindigkeitsverkehr und schienengebundenem Nahverkehr sowie über steuerliche und rechtliche Gegebenheiten und öffentliche Fördermöglichkeiten für das Engagement ausländischer Unternehmen in Italien.

Laut Veranstalter bietet der italienische Bahnmarkt dank umfangreicher öffentlicher Investitionen Potenzial für Hersteller von Bahnsystemtechnik und Infrastrukturausrüstung. So fließen bis 2020 insgesamt 17 Milliarden Euro unter anderem in den Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin-Lyon, in die Modernisierung der U-Bahnnetze von Metropolen wie Rom, Turin und Mailand oder die Erneuerung der Fahrzeugflotte des staatseigenen Bahnverkehrsunternehmens Trenitalia.

Die Anmeldung für die Tagung ist bis zum 26. September möglich.
 
Weitere Informationen auf dem Internetangebot der ITKAM
(Stand: 09/2017)

Zefiro-Hochgeschwindigkeitszug von Trenitalia
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